Junge Liberale fordern dauerhafte Abschaffung der Vergnügungssteuer

Die Jungen Liberalen Rheinhessen-Mainz unterstützen die Mainzer Clubbetreiber bei ihrer Forderung nach Abschaffung der Vergnügungssteuer. Angesichts laufender Diskussionen über die Zukunft der für 2025 ausgesetzten Steuer fordern sie deren vollständige und dauerhafte Abschaffung.

„Die aktuelle Aussetzung war richtig und wichtig für Mainzer Clubs und Veranstaltungen“, erklärt Filipe Ramalho, Vorsitzender der Jungen Liberalen Rheinhessen-Mainz. „Doch statt über eine Rückkehr zu diskutieren, sollten wir diese überholte Steuer endgültig abschaffen. Nur so schaffen wir langfristige Entlastung und Planungssicherheit für die Kulturszene.“

Die Vergnügungssteuer belastet Clubbetreiber und Veranstalter erheblich und führt zu höheren Eintrittspreisen. Besonders junge Menschen, die bereits mit steigenden Lebenshaltungskosten kämpfen, werden durch zusätzliche Kosten beim Ausgehen getroffen. Gleichzeitig gefährdet die Steuer die kulturelle Vielfalt, da kleinere Veranstaltungen und experimentelle Formate unter dem finanziellen Druck leiden.

Die Jungen Liberalen Rheinland-Pfalz haben sich bereits in mehreren Beschlüssen für die Abschaffung der Vergnügungssteuer ausgesprochen und unterstützen damit die lokale Position. „Wir wollen Mainz als attraktiven Standort für junge Menschen erhalten”, so Hugo Schwartz abschließend. „Dazu gehört ein lebendiges, bezahlbares Nachtleben ohne staatliche Sonderabgaben.“

Die Jungen Liberalen Rheinhessen-Mainz werden sich im weiteren politischen Prozess dafür einsetzen, dass die Vergnügungssteuer für Tanzveranstaltungen nicht wieder eingeführt, sondern dauerhaft abgeschafft wird.